Die Ernährungswende gemeinsam gestalten – Positionen des Ernährungsrat Wien Zusammenhang zwischen Querschnittsthemen und Positionspapieren

Die Ernährungswende gemeinsam gestalten – Positionen des Ernährungsrat Wien

Warum es eine Ernährungswende braucht – auch in Wien:
Unser globalisiertes Ernährungssystem trägt mit ca. einem Drittel der globalen Treibhausgas-Emissionen maßgeblich zum Klimawandel bei. Es muss tiefgreifend verändert werden, um auch in Zukunft Nahrung für eine wachsende Weltbevölkerung bereitzustellen. Das gilt auch für das Ernährungssystem der Stadt Wien, das unmittelbar in dieses globale System eingebettet und davon abhängig ist.

Reaktion und Stellungnahme – zur Ankündigung des Wiener Lebensmittelaktionsplans

Reaktion und Stellungnahme – zur Ankündigung des Wiener Lebensmittelaktionsplans

Wir, das Team des Ernährungsrat Wien, freuen uns über das Bekenntnis der Stadt Wien zu einem gesunden, nachhaltigen und fairen Lebensmittelangebot. Der dazu angekündigte Lebensmittelaktionsplan umfasst mit seinem Titel „Wien isst G.U.T.“ die Bereiche Gesund/Genussvoll, Umwelt-/Klima- und Tierfair. Wir unterstützen es, bereits bestehende erfolgreiche Programme wie Ökokauf zu erweitern und noch wirksamer zu gestalten, wie es mit dem Plan beabsichtigt ist. Uns ist es aber auch ein besonderes Anliegen, dass das städtische Ernährungssystem gesamtheitlich betrachtet wird. Insel- oder Teillösungen haben wenige Chancen auf nachhaltigen Erfolg und Wirksamkeit und es wird nicht genügen, ausschließlich auf die Fortsetzung existierender Programme zu vertrauen. Die Stadt Wien hat mit dem Lebensmittelaktionsplan die Gelegenheit, auch im Bereich Ernährung Maßstäbe zu setzen und neue, innovative Lösungswege zu beschreiten.

Vernetzen, verstehen, verändern – Erstes Plenum des Ernährungsrates Wien

Vernetzen, verstehen, verändern – Erstes Plenum des Ernährungsrates Wien

Am 21. November 2019, gut ein Jahr nach der Gründung, war es soweit – der Ernährungsrat veranstaltete sein erstes Plenum. Rund 50 interessierte und engagierte Personen sind der Einladung gefolgt und haben sich über die Tätigkeiten des Ernährungsrates informiert und die SprecherInnen gewählt, die den Ernährungsrat für die nächsten zwei Jahre repräsentieren werden.

Ernährungssysteme

Ernährungssysteme

Mit diesem zweiteiligen Beitrag möchten wir einerseits eine Betrachtungsweise vorstellen, die uns als Ernährungsrat hilfreich erscheint, Ernährungssysteme ganzheitlich zu begreifen und deren Komplexität und Vielfalt besser zu verstehen. Andererseits wollen wir der Frage nachgehen, wie Akteure auf allen Ebenen und aus verschiedenen Bereichen dazu beitragen können, das städtische Ernährungssystem fairer, nachhaltiger und gesünder zu gestalten.

Bericht: Film- und Diskussionsveranstaltung mit Valentin Thurn

Bericht: Film- und Diskussionsveranstaltung mit Valentin Thurn

Unter dem Motto „Global denken, lokal essen“ und ausgehend von seinem Film „10 Milliarden, wie werden wir alle satt?“ stellte Valentin Thurn die aktuellen Trends zum Thema Welternährung vor. Während die einen auf Nachhaltigkeit, über Jahrhunderte entwickelte Anbaumethoden und standortangepasstes Saatgut bauen, setzen die anderen auf neue Technologien, wie vertical farming, In-vitro-Fleisch und gentechnisch modifiziertes Saatgut zur Ertragssteigerung.

Städtische Ernährungssouveränität dummy

Städtische Ernährungssouveränität

Gemeinsam mit Ute Ammering (Innsbruck) und Stephan Pabst (Graz) berichtet Charlotte Kottusch (Wien) in der Zeitschrift der ÖBV-Via Campesina Austria (der österreichischen Berg- und Kleinbäuer_Innen Vereinigung) “Wege für eine Bäuerliche Zukunft” (Nr. 356 1/2019) über die Entwicklung und die Ziele der aufstrebenden Ernährungsrat-Bewegung im deutschsprachigen Raum.

Ernährungsräte im Aufschwung: Gutes Essen für alle!

Ernährungsräte im Aufschwung: Gutes Essen für alle!

Die Konzentration von Anbau, Verarbeitung und Verteilung von Lebensmitteln durch wenige große Agrar- und Lebensmittelkonzerne nimmt stetig zu. Dieser Entwicklung stellen sich nun auch in Österreich zunehmend Ernährungsräte auf städtischer Ebene entgegen. Eine neue Broschüre von FIAN Österreich und dem Ernährungsrat Wien gibt einen Überblick über den Ursprung, die Ziele und Merkmale von Ernährungsräten sowie ihren Einfluss auf eine demokratische Lebensmittelpolitik.

Vom Reden ins Tun Vom-Reden-Ins-Tun-Ablauf

Vom Reden ins Tun

Nach der erfolgreichen Gründungsveranstaltung im Herbst startete der Ernährungsrat mit der Veranstaltung „Vom Reden ins Tun!“ ins neue Jahr. Gemeinsam mit dem Forschungsprojekt „The Future of Urban Food“ der BOKU Wien und rund 40 Teilnehmenden wurden relevante Schlüsselfaktoren für ein nachhaltiges Wiener Ernährungssystem nach Handlungsfeldern evaluiert und daraus erste mögliche Projekte für den Ernährungsrat entwickelt.

Report „Hin zu einer Gemeinsamen Lebensmittelpolitik für die Europäische Union“ IPES-Report Titelseite

Report „Hin zu einer Gemeinsamen Lebensmittelpolitik für die Europäische Union“

Am 7. Februar veröffentlichte die Organisation IPES (International Panel of Experts on Sustainable Food Systems, IPES-Food) den Report „Hin zu einer Gemeinsamen Lebensmittelpolitik für die Europäische Union” (Towards A Common Food Policy for the EU). Darin wird unter anderem die Unterstützung für Ernährungsräte auf lokaler Ebene und andere Initiativen, die die Verbindung von LandwirtInnen und VerbraucherInnen stärken, relokalisierte Verarbeitungs- und Wertschöpfungsaktivitäten und urbane Lebensmittelpolitik vorgeschlagen.

Nach oben